Ein Computer für Senioren bietet Unterstützung in vielen Bereichen  durch leicht bedienbare Anwendungen (Software) und barrierefreies  Internet und eröffnet damit eine ganze Welt neuer Informations-  und Kommunikationsmöglichkeiten.

Nach vielen Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet ist das "Herzstück" des hier vorgestellten Seniorencomputers nun die Software "SenPC2". Überzeugen Sie sich bitte selbst, wie einfach es ist, einen "gewöhnlichen" PC oder Laptop damit zum Seniorencomputer zu "verwandeln"!

Große Schrift und Schaltflächen sowie gute Dokumentation sind selbstverständlich. Was jedoch macht einen modernen Seniorencomputer aus?

  • Damit der Anwender nicht unnötig viele Schritte lernen muss bedarf es gut durchdachter Standards für eine einheitliche Steuerung aller Anwendungen
  • Das System muss hochgradig konfigurierbar sein, um es optimal an die Bedürfnisse anpassen zu können
  • Individuelle Anpassungen müssen leicht ausführbar und auch an zentraler Stelle für alle Anwendungen gleichzeitig möglich sein 
  • Daten und Anpassungen müssen auch über die Fernwartung von Vertrauenspersonen (Betreuer) zusendbar sein
  • Die einzelnen Anwendung müssen gut miteinander kommunizieren
  • Um die Anwendungsmöglichkeiten nicht unnötig einzuschränken muss ein häufig verwendetes Betriebssystem zugrunde liegen

Jeder Seniorencomputer wird zunächst durch einen "Betreuer" bereitgestellt. Ein Schwerpunkt der neuen Software ist daher, das Einrichten einfach und intuitiv zu gestalten. Wir sind stolz auf die innovativen Lösungen  zu jedem einzelnen Punkt und die einfache Handhabung trotz umfangreicher Konfigurationsmöglichkeiten.

Da es keinen Standard für Ansprüche und Wünsche von Senioren gibt, kann es auch keinen standardisierten Seniorencomputer geben. Einige wollen ohne Einarbeitungsaufwand sofort loslegen und dabei möglichst viel Unterstützung und Automatisierung bekommen. Für andere ist es wichtiger, die Hintergründe zu verstehen und selbst Hand anzulegen. Grundsätzlich ist der Seniorencomputer ein „normaler“ PC,  mit einigen zu beachtenden Dingen.

 
  • Großer Bildschirm
  • Kontrastreiche Tastatur
  • LAN und WLAN für Internetbenutzung
  • Webcam und Mikro für Videotelefonie
  • Modernes Betriebssystem
  • evtl. Touchscreen für Fingersteuerung
  • Die Software SenPC

Ein  handelsüblicher PC oder Laptop kann alle nötigen   Voraussetzungen erfüllen.

Abbildung: Beispielhafter Seniorencomputer als Laptop


Die Tastatur sollte nicht zu dunkel sein (wie z.B. auf vielen Laptops) und die Beschriftung nicht zu klein.

Für viele Computeranfänger kann es problematisch sein wenn sie „Einstellungen vornehmen“, weil sie versehentlich auf Tasten wie Shift Lock, Strg oder die Windows- Taste kommen. Dies kann man umgehen, indem man bestimmte Tasten sperrt. Entweder mechanisch durch ein Stück Papier unter der Taste  oder systemgesteuert. Bei SenPC2 können Tasten per Klick ganz einfach nicht nur gesperrt, sondern auch mit nützlichen Alternativ-Funktionen versehen werden.

Die Maus hat sich in der Praxis für einige  Senioren nicht als ideal erwiesen. So "wandert" der Mauszeiger bei nicht ganz gerader Handhaltung  oftmals nicht in die gewollte Richtung. Schwierigkeiten können auch Doppelklicks bereiten. Die Repetitionsfrequenz kann zwar im System verlangsamt werden, bei ungewollten Mausbewegungen zwischen den Klicks kann das Doppelklick- Ereignis vom System jedoch nicht erkannt werden. Seniorencomputer sollten daher auf Doppelklicks verzichten und möglichst viele Alternativen zur Mausbedienung bereithalten.

SenPC bietet hier viele Steuerungsalternativen über Tastatur, Touchscreen oder Sprachbefehle.

Der Monitor sollte nicht unter einer Größe von 17 Zoll sein. Als sinnvoll kann sich hier auch ein Touchscreen für die Steuerung per Bildschirmberührung erweisen.

Als Betriebssystem wird nun Windows ab XP empfohlen welches die Kompatibilität zu vielen Anwendungen sowie etliche  Sicherheitsoptionen wie Firewall gleich mitbringt (SenPC1 war noch für Win 98 SE optimiert). Darstellung und Steuerung werden durch die SenPC-Software nun für Senioren angepasst.

Als Internetzugang kann  eine analoge Modemverbindung inzwischen nicht mehr empfohlen werden (SenPC1 war noch damit "zufrieden"). Schnelles Internet (z.B. DSL) ist inzwischen sehr günstig, fast überall verfügbar und hält zudem gerade für Senioren interessante neue Aspekte der Internetnutzung bereit (Videotelefonie, Internetvideos usw.). Der Computer sollte  über  WLAN (für drahtloses Internet) verfügen.

Als Internetbrowser  ist der Mozilla Firefox sehr zu empfehlen, da er neben sehr logischen Tastenkombination (z.B. zur Schriftvergrößerung) auch durch zahlreiche nützliche Plugins  individuell angepasst werden kann. So ist es hier z.B. möglich, alle Links mit Ziffern kennzeichnen zu lassen und auf Tastendruck erreichbar zu  machen.

Um das Internet sofort nutzen zu können verfügt natürlich auch SenPC über eine Internet-Anwendung. Dies ist der einfachste Weg für das Besuchen favorisierter Seiten, das Verschieben und Vergrößern der Seiteninhalte und natürlich einer umfangreichen Recherche mit Suchmaschinen. (Anleitung zur Internet-Anwendung)